Infrastruktur
Straßen-, Leitungs- und Erschließungsprojekte mit größeren Arbeits- und Lagerflächen.
Vorsorgender Bodenschutz am Bau
Wir erstellen Bodenschutzkonzepte nach DIN 19639 sowie Bodenkundliche Baubegleitungen (BBB). Dafür führen unsere fachkundigen Bodenkundler und Geologen eine bodenkundliche Kartierung im Baufeld durch.
Boden schützen, Bauabläufe sichern
Die Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) sorgt dafür, dass Boden bei Baumaßnahmen fachgerecht behandelt und dauerhaft geschützt wird.
Wir begleiten Bauherrn, Planer und ausführende Unternehmen von der Bestandsaufnahme über die Bauausführung bis zur abschließenden Dokumentation. So lassen sich Verdichtungen, Vernässungen und die Vermischung unterschiedlicher Bodenhorizonte frühzeitig vermeiden.

Rechtzeitig Klarheit schaffen
Ob eine BBB erforderlich ist, hängt von Größe, Lage, Eingriffsintensität und den bodenschutzfachlichen Anforderungen des jeweiligen Vorhabens ab.
Nach § 4 Absatz 5 BBodSchV kann die zuständige Behörde bei Vorhaben auf einer Fläche von mehr als 3.000 m² eine Bodenkundliche Baubegleitung verlangen. Eine pauschale Pflicht allein aufgrund der Flächengröße besteht jedoch nicht; maßgeblich sind die konkreten Bedingungen und behördlichen Vorgaben.
Straßen-, Leitungs- und Erschließungsprojekte mit größeren Arbeits- und Lagerflächen.
Gewerbe-, Industrie- und größere Bauvorhaben mit umfangreichem Bodenaushub.
Trassen, Netzausbau und Anlagenbau mit Eingriffen in gewachsene Bodenstrukturen.
Vorsorge beginnt vor dem ersten Spatenstich
Wir erfassen die bodenkundlichen Rahmenbedingungen und übersetzen sie in umsetzbare Maßnahmen für Planung, Ausschreibung und Bauablauf.
Kartierungen und vorhandene Daten zeigen Bodenaufbau, Bodenhorizonte, Empfindlichkeiten und besonders schutzwürdige Bereiche.
Baustraßen, Arbeitsbereiche, Lagerflächen und Tabuzonen werden so geplant, dass Eingriffe auf das notwendige Maß begrenzt bleiben.
Das Bodenschutzkonzept bündelt Vorgaben für Abtrag, Trennung, Zwischenlagerung, Wiedereinbau, Rekultivierung und Materialverwertung.
Fachkundige Begleitung im Baufeld
In der Bauphase prüfen wir, ob die vorgesehenen Schutzmaßnahmen unter den tatsächlichen Boden-, Witterungs- und Baustellenbedingungen wirksam umgesetzt werden.
Wir beurteilen Befahrbarkeit und Bodenfeuchte, kontrollieren Schutzflächen und helfen, Verdichtungen oder Vernässungen zu vermeiden.
Bodenhorizonte werden getrennt, fachgerecht zwischengelagert und möglichst hochwertig wiederverwendet oder verwertet.
Wir halten Ausgangszustand, Maßnahmen und Abweichungen nachvollziehbar fest und koordinieren bodenschutzfachliche Fragen mit allen Beteiligten.
Strukturiert und nachvollziehbar
Unterlagen, Flächen und bodenkundliche Randbedingungen werden erfasst und bewertet.
Schutzmaßnahmen und Anforderungen für Planung, Ausschreibung und Bauablauf werden festgelegt.
Maßnahmen werden mit Bauherrschaft, Planung und ausführenden Unternehmen abgestimmt.
Die Umsetzung wird vor Ort begleitet, kontrolliert und bei Bedarf an die Situation angepasst.
Beobachtungen, Maßnahmen und Ergebnisse werden dokumentiert und abschließend bewertet.
Bedarfsgerecht für Ihr Projekt
Der Leistungsumfang wird auf Vorhaben, Genehmigung und Bauablauf abgestimmt.
Bodenkundliche Kartierung, Bewertung vorhandener Daten und Ermittlung sensibler Bereiche.
Planung von Schutz-, Lager-, Verwertungs- und Rekultivierungsmaßnahmen.
Prüfung behördlicher Vorgaben und Integration des Bodenschutzes in Planungs- und Ausführungsunterlagen.
Kontrollen vor Ort, Bewertung der Befahrbarkeit und fachliche Beratung im laufenden Bauprozess.
Begleitung von Abtrag, Zwischenlagerung, Wiedereinbau, Verwertung und Entsorgung.
Nachvollziehbare Dokumentation von Ausgangszustand, Maßnahmen, Abweichungen und Abschluss.
Kurz beantwortet
Sie plant und überwacht Maßnahmen zum Schutz des Bodens, berät die Projektbeteiligten und dokumentiert die fachgerechte Umsetzung.
Bei Vorhaben über 3.000 m² kann die Behörde nach § 4 Absatz 5 BBodSchV eine BBB verlangen. Entscheidend sind jedoch immer das konkrete Vorhaben und die behördlichen Vorgaben.
Es beschreibt die Ausgangssituation und legt fest, wie Boden bei Flächennutzung, Befahrung, Aushub, Lagerung, Wiedereinbau und Rekultivierung geschützt wird.
Möglichst früh in der Planung. Dann können Schutzmaßnahmen rechtzeitig in Planung, Ausschreibung und Bauablauf integriert werden.
Der Aufwand hängt unter anderem von Größe, Dauer, Bodenverhältnissen und Leistungsumfang ab. Auf Grundlage Ihrer Projektunterlagen erstellen wir ein passendes Angebot.
Bodenkundliche Kompetenz für Ihr Bauvorhaben
Wir verbinden bodenkundliche, geologische und umwelttechnische Erfahrung und entwickeln eine Lösung, die fachlich belastbar und praktisch umsetzbar ist.
Der Schutz des Bodens ist bei der Planung und Durchführung von Baumaßnahmen gesetzlich verankert. Wesentliche Grundlagen bilden das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) sowie die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV).
Eine Bodenkundliche Baubegleitung kann insbesondere bei größeren oder bodenschutzfachlich anspruchsvollen Bauvorhaben erforderlich oder sinnvoll sein. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen Vorhaben, den örtlichen Bodenverhältnissen sowie möglichen behördlichen Vorgaben.
Bodenkundliche Baubegleitung bei Flächen über 3.000 m²
Eine besondere Bedeutung hat § 4 Abs. 5 BBodSchV.
Bei bestimmten bodenrelevanten Vorhaben auf einer Fläche von mehr als 3.000 m² kann die zuständige Behörde im Einzelfall die Beauftragung einer Bodenkundlichen Baubegleitung nach DIN 19639 verlangen.
Dies betrifft insbesondere Vorhaben, bei denen auf der entsprechenden Fläche
Wichtig: Die Überschreitung von 3.000 m² bedeutet nicht automatisch, dass eine Bodenkundliche Baubegleitung vorgeschrieben ist. Die zuständige Behörde kann diese unter den genannten Voraussetzungen im Einzelfall verlangen.
Auch unabhängig von einer behördlichen Verpflichtung kann eine frühzeitige bodenkundliche Begleitung sinnvoll sein, um Bodenschäden, Verzögerungen im Bauablauf und daraus resultierende Folgekosten zu vermeiden.
Eine Bodenkundliche Baubegleitung kommt insbesondere bei flächenintensiven Bauvorhaben und umfangreichen Erdarbeiten in Betracht, beispielsweise bei:
Entscheidend sind neben der Größe der beanspruchten Fläche auch die Eigenschaften und die Empfindlichkeit der vorhandenen Böden sowie Art und Dauer der geplanten Eingriffe.
Ein wirksamer Bodenschutz beginnt nicht erst mit dem ersten Bagger auf der Baustelle. Bereits während der Planung sollten die vorhandenen Böden erfasst und hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Schutzwürdigkeit bewertet werden.
Durch eine bodenkundliche Kartierung können unterschiedliche Böden und Bodenhorizonte erfasst sowie besonders empfindliche Bereiche identifiziert werden. Auf dieser Grundlage lassen sich geeignete Schutzmaßnahmen entwickeln und frühzeitig in die Baustellenplanung integrieren.
Hierzu gehören beispielsweise die Festlegung geeigneter Baustraßen und Lagerflächen sowie Vorgaben für Bodenabtrag, Zwischenlagerung und Wiedereinbau. Auch die getrennte Behandlung unterschiedlicher Bodenhorizonte kann von entscheidender Bedeutung sein.
Durch die frühzeitige Berücksichtigung des Bodenschutzes können Konflikte während der Bauausführung reduziert und notwendige Maßnahmen bereits bei Ausschreibung und Bauablauf berücksichtigt werden.
Bei umfangreicheren Baumaßnahmen können die erforderlichen Maßnahmen in einem Bodenschutzkonzept zusammengeführt werden.
Hierbei werden die vorhandenen Bodenverhältnisse und die geplanten Eingriffe betrachtet, mögliche Beeinträchtigungen bewertet und konkrete Maßnahmen zum Schutz des Bodens festgelegt.
Ein Bodenschutzkonzept kann unter anderem Vorgaben zu Befahrungsflächen, Bodenabtrag, Zwischenlagerung, Wiedereinbau und Rekultivierung sowie zum Umgang mit unterschiedlichen Bodenmaterialien enthalten.
Wir erstellen Bodenschutzkonzepte unter Berücksichtigung der vorhandenen Planungsgrundlagen, der örtlichen Bodenverhältnisse sowie der projektbezogenen und behördlichen Anforderungen.
Während der Bauphase begleiten wir die Umsetzung der vorgesehenen Bodenschutzmaßnahmen direkt vor Ort.
Dabei berücksichtigen wir die tatsächlichen Boden- und Witterungsverhältnisse und stimmen erforderliche Maßnahmen mit den Projektbeteiligten ab. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermeidung von Bodenverdichtungen und Vernässungen sowie auf dem fachgerechten Umgang mit ausgebautem Bodenmaterial.
Die Bodenkundliche Baubegleitung umfasst je nach Bauvorhaben beispielsweise die Kontrolle von Befahrungsflächen, die Begleitung von Bodenabtrag und Zwischenlagerung sowie die fachliche Begleitung des späteren Wiedereinbaus.
Gleichzeitig bildet die BBB eine fachliche Schnittstelle zwischen Bauherrn, Planern, Bauleitung, ausführenden Unternehmen und Behörden.
Bei vielen Baumaßnahmen fallen erhebliche Mengen an Bodenmaterial an. Bereits während der Planung sollte deshalb berücksichtigt werden, welche Böden innerhalb der Baumaßnahme wiederverwendet werden können und für welche Materialien eine anderweitige Verwertung oder Entsorgung erforderlich ist.
Von besonderer Bedeutung ist die fachgerechte Trennung unterschiedlicher Bodenhorizonte und Bodenmaterialien. Eine ungeeignete Vermischung kann die spätere Wiederverwendung erschweren und die natürlichen Eigenschaften des Bodens beeinträchtigen.
Wir begleiten Aushub-, Zwischenlagerungs-, Auffüll- und Wiedereinbaumaßnahmen und unterstützen bei der Entwicklung geeigneter Bodenverwertungs- und Entsorgungskonzepte.
Ziel ist ein technisch, wirtschaftlich und bodenschutzfachlich sinnvoller Umgang mit dem anfallenden Bodenmaterial unter Berücksichtigung der geltenden Anforderungen.
Ein wesentlicher Bestandteil der Bodenkundlichen Baubegleitung ist die nachvollziehbare Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen und der während der Bauausführung festgestellten Bodenverhältnisse.
Durch eine Beweissicherung können Ausgangszustände festgehalten und Veränderungen während des Bauablaufs nachvollzogen werden. Baustellenbegehungen, Feststellungen und umgesetzte Schutzmaßnahmen werden dokumentiert und können gegenüber Bauherrn und Behörden nachvollziehbar dargestellt werden.
Nach Abschluss der Baumaßnahme kann die Dokumentation zudem als Nachweis für die ordnungsgemäße Umsetzung der vorgesehenen Bodenschutzmaßnahmen dienen.
Der konkrete Umfang einer BBB richtet sich nach Art, Größe und Anforderungen des jeweiligen Bauvorhabens. Typischerweise lässt sich die Bodenkundliche Baubegleitung in fünf Phasen unterteilen:
Wir unterstützen Sie abhängig von Art und Umfang Ihres Bauvorhabens unter anderem bei:
Die Bodenkundliche Baubegleitung unterstützt bei der Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum Schutz des Bodens während eines Bauvorhabens. Dazu können unter anderem die Bewertung der vorhandenen Böden, die Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes sowie die Begleitung von Bodenabtrag, Zwischenlagerung, Befahrung und Wiedereinbau gehören.
Eine automatische gesetzliche Pflicht allein aufgrund der Flächengröße besteht nicht. Bei bestimmten bodenrelevanten Vorhaben auf einer Fläche von mehr als 3.000 m² kann die zuständige Behörde gemäß § 4 Abs. 5 BBodSchV im Einzelfall eine Bodenkundliche Baubegleitung nach DIN 19639 verlangen.
In einem Bodenschutzkonzept werden die bodenschutzfachlichen Anforderungen eines Bauvorhabens sowie die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung von Beeinträchtigungen des Bodens festgelegt. Es bildet damit eine wichtige Grundlage für die praktische Umsetzung des Bodenschutzes während der Bauphase.
Idealerweise wird die Bodenkundliche Baubegleitung bereits während der Planungsphase eingebunden. Dadurch können erforderliche Schutzmaßnahmen frühzeitig berücksichtigt und in Ausschreibung, Baustelleneinrichtung und Bauablauf integriert werden.
Die Kosten hängen insbesondere von Größe und Dauer der Baumaßnahme, den vorhandenen Bodenverhältnissen, den behördlichen Anforderungen sowie dem erforderlichen Umfang der Baustellenbegleitung ab. Eine pauschale Angabe ist daher nicht sinnvoll.
Gerne prüfen wir Ihr Bauvorhaben und erstellen auf Grundlage des erforderlichen Leistungsumfangs ein individuelles Angebot.
Bodenschutz sollte nicht isoliert betrachtet werden. Bodenverhältnisse, Baugrund, Grundwasser, mögliche Schadstoffbelastungen und die geplante bautechnische Nutzung können unmittelbar miteinander zusammenhängen.
Durch unsere Erfahrung in den Bereichen Bodenkunde, Geotechnik, Umweltuntersuchungen und Baugrund können wir bodenschutzfachliche Fragestellungen in den Gesamtkontext eines Bauvorhabens einordnen und unsere Auftraggeber von der Planung bis zur Ausführung begleiten.
Sie benötigen eine Bodenkundliche Baubegleitung?
Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Umsetzung der bodenschutzfachlichen Anforderungen Ihres Bauvorhabens.
Sprechen Sie uns frühzeitig an. Wir prüfen die Anforderungen Ihres Projekts und entwickeln eine geeignete Vorgehensweise für Ihr Bauvorhaben.
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